Österreicher rechnen mit hoher Pensionslücke

Nur jeder Zehnte glaubt, von der staatlichen Pension gut leben zu können. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von Valida Vorsorge Management. Nach wie vor fehle in Österreich aber eine „Kultur der betrieblichen Altersvorsorge“.

Für die Erhebung hat das Marktforschungsinstitut Spectra 2.000 unselbständig Beschäftigte befragt. 92% davon erachten das Thema Vorsorge als wichtig oder sehr wichtig. Zugleich geht nur jeder Zehnte davon aus, später einmal von der staatlichen Pension gut leben zu können. Die befragten Österreicher rechnen mit einer Pensionslücke von durchschnittlich 771 Euro im Monat.

Tatsache ist: Die Überalterung droht das Pensionssystem zum Kippen zu bringen. Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria geben zu denken: Während die Zahl der Kinder und Jugendlichen (0–19-Jährigen) 2018 um 1.803 sank, stieg gleichzeitig die Gruppe der über 65-Jährigen um 21.567. Ende 2034 werden in Österreich laut Statistik Austria rund 2.350.000 Menschen in Pension sein, um rund 700.000 mehr als heute. Während lange Zeit ein Pensionist im staatlichen Umlagesystem von drei aktiven Erwerbstätigen finanziert wurde, nähert sich das Verhältnis nun rasch an 1:2 an.

Privat vorsorgen ist vor diesem Hintergrund ein Gebot der Stunde. Nur eine private Altersvorsorge garantiert eine monatliche Rente und sorgt für den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand – und das lebenslang! Gerne beraten wir Sie, welche Form der Altersvorsorge sich für Ihre individuelle Risikosituation am besten eignet.

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2019-07-22T13:19:00+01:00