Auch ein Freispruch kann sehr teuer werden

Wussten Sie, dass Sie auch im Falle eines Freispruchs gehörig zur Kasse gebeten werden können? Die Anwaltskosten können bei langen Strafverfahren ein kleines Vermögen betragen, der Staat leistet nur geringe Entschädigungen.

Mit fast 450.000 Euro Kosten für Ihre Verteidiger war eine Grazer Managerin konfrontiert, die in einem aufwendigen Schöffenverfahren vom Vorwurf der Untreue freigesprochen worden war. Sie konnte zwar ihren guten Ruf wiederherstellen, der Preis dafür war aber hoch. Denn die öffentliche Hand refundierte laut Gesetz nur einen Beitrag von 5000 Euro für die anwaltliche Verteidigung.

Während in Zivilprozessen der obsiegenden Partei die Anwaltskosten vom Prozessgegner ersetzt werden müssen, gewährt der Staat bei Freisprüchen in Strafverfahren nur einen sehr geringen Kostenersatz zwischen 3000 und 10.000 Euro – je nach Art des Verfahrens. Nur mittellose Angeklagte erhalten einen Pflichtverteidiger.

Eine Rechtsschutzversicherung deckt in der Regel die Kosten der eigenen rechtsfreundlichen Vertretung, bei Prozessverlust auch die Kosten für die anwaltliche Vertretung der Gegenseite. Inkludiert sind ferner die im Verfahren angefallenen Auslagen wie Gerichtsgebühren, Sachverständigengutachten, Dolmetschergebühren, etc. Rechtsschutzversicherungen funktionieren nach dem Bausteinprinzip. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!

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2019-06-24T13:19:00+01:00