Ohne Winterreifen kann es teuer werden

Seit 1. November besteht für Pkw und Klein-Lkw bis 3,5 Tonnen wieder die witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht. Wer mit Sommerreifen auf winterlichen Fahrbahnen unterwegs ist, riskiert seinen Versicherungsschutz.

Bei Unfällen mit Sommerreifen auf Fahrbahnen mit winterlichen Verhältnissen kann dem Fahrer im schlimmsten Fall eine Schadenleistung verweigert werden. Auch mit einer Vollkasko-Versicherung kann man hier oft durch die Finger schauen. Deshalb ist es wichtig, sich gut auf bevorstehende Wetterverhältnisse einzustellen und bei fallenden Temperaturen sowie spätestens vor Eis- oder Schneeeinfall auf Winterreifen umzusteigen.

Bei einem Unfall mit einem versicherten Fahrzeug ersetzt die Kfz-Haftpflichtversicherung Personen-, Sach- und Vermögensschäden geschädigter Dritter. Sie gilt in ganz Europa und schützt im Falle eines Unfalls vor Ansprüchen des Unfallgegners. Bei Fremdverschulden besteht Anspruch auf Schadenersatz aus der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung, während die Schäden am eigenen Fahrzeug nur aus einer Vollkasko-Versicherung gedeckt sind.

Empfehlenswert ist es außerdem, Versicherungsverträge nur über einen unabhängigen Versicherungsmakler abzuschließen, um im Unglücksfall ausreichend vorbereitet zu sein. Der unabhängige Versicherungsmakler liefert das beste Preis-Leistungsverhältnis und kann auch individuelle Klauseln vereinbaren. Der Versicherungsmakler ist nur dem Kunden verpflichtet – und sonst niemandem.

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2018-11-28T04:10:05+00:00