Smart Home – Wohnen im vernetzten Zuhause

Morgens fahren die Rollläden von selbst nach oben. Das Bad ist schon vorgewärmt, der Kaffeevollautomat bringt sich auf Betriebstemperatur. Alles Zukunftsmusik? Nein, denn das sogenannte „Smart Home“ ist vielfach bereits Realität.

Das Smart Home bietet aber nicht nur Komfort. Das Zuhause jederzeit zu überwachen und besser vor Einbrechern zu schützen, ist nach wie vor der wichtigste Nutzertrend. Die Bilder von IP-Kameras können auch unterwegs am Smartphone abgerufen werden. Lampen, Jalousien, Türen und Fenster lassen sich ebenfalls mit dem Handy steuern und überwachen. So kann man etwa im Urlaub vorgeben, jemand sei zuhause, und damit Einbrecher abschrecken. Oder eine Nachricht bekommen, wenn die Fenstersensoren lärmen, und direkt die Polizei rufen.

Doch was, wenn sich die Terrassentür nicht wie gewünscht geschlossen hat, und es bricht jemand ein? Das Risiko, auf den Kosten sitzen zu bleiben, ist beträchtlich. Es handelt sich dabei nämlich nach herkömmlichen Versicherungsbedingungen um eine Obliegenheitsverletzung. Befindet sich die Terrasse niedrig über dem Boden, wird der Haushaltsversicherer im Fall eines Einbruchs möglicherweise einwenden, man habe seine Pflichten als Versicherungsnehmer verletzt.

Einige wenige österreichische Versicherer bieten Lösungen für Haustechnik und Elektronik an, die eigenständig oder in Kombination mit einer Haushalts- oder Eigenheimversicherung abgeschlossen werden können. Mitunter entfallen bei der Installation von Smart-Home-Geräten bestimmte vertragliche Obliegenheiten wie etwa die Heizungskontrolle alle 48 Stunden bei längerer Abwesenheit.

Powered by WPeMatico

2018-09-25T03:00:18+00:00